Bremelanotid gehört zu den Themen, bei denen die Details mehr zählen als die Schlagzeilen. Diese Seite bündelt Hintergrund, Wirkmechanismen und die praktischen Punkte, die am häufigsten gefragt werden.
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EMC microcollections unter Leitung von Karl-Heinz Wiesmüller entwickelt Peptide und Lipopeptid-Vakzine für die Forschung und Leitstruktursuche. Das Lipopeptid-Vakzin-Konzept wurde erstmals 1985 von Jung vorgestellt. In-vivo-Anwendungen waren 1989 ein protektiver Maul- und Klauenseuche-Peptidimpfstoff sowie erstmals eine virusspezifische Killerzell-Induktion. Das von K.-H. Wiesmüller entwickelte Lipopeptid-Adjuvans Pam3Cys-XSI5 induzierte in klinischen Prüfungen von Multipeptid-Vakzinen gegen Glioblastom und Corona-Viren starke anhaltende T-Zell-Antworten.(J. S. Heitmann et al., 2021).
Quellen: de.wikipedia.org
== Forschungsfelder == Mehr als 120 Naturwissenschaftler fertigten ihre experimentellen Doktorarbeiten in den Laboratorien von Jung an. Forschungsschwerpunkte lagen auf folgenden Gebieten: Strukturaufklärung und Synthese von Naturstoffen, spannungsabhängige Ionenkanalbildner in Lipidmembranen, multiple parallele Syntheseautomation, kombinatorische organische Chemie zur Leitstruktursuche, Peptidbibliotheken, Epitopkartierungen viraler Proteine, Immunbiochemie. In Kooperation mit der zellbiologischen Arbeitsgruppe von Hans-Georg Rammensee konnte Günther Jungs Doktorand Stefan Stevanovic erstmals Sequenzmotive MHC-gebundener natürlicher Peptidbibliotheken bestimmen (MHC, Haupthistokompatibilitätskomplex). Die dazu entwickelten Analysemethoden sind essenziell für die Erforschung der molekularen Grundlagen der zellulären Immunantwort und neuer personalisierter Therapien. Zahlreiche neue Antibiotika und deren Biosynthese-Zwischenstufen konnten Jungs Doktoranden in Kooperation mit Mikrobiologen aufklären. Erstmals wurde dabei die ribosomale Biosynthese mit posttranslationaler Modifikation der Lantibiotika-Peptidwirkstoffe aufgeklärt. Aus Arbeiten zur Biosynthese von Vancomycin-Antibiotika entwickelte sich die Naturstoff-Forschergruppe von Roderich Süssmuth.
Quellen: de.wikipedia.org
== Internationale Auszeichnungen == Für seine interdisziplinären Forschungsergebnisse auf den Gebieten Peptidchemie, Bioorganische Chemie, Mikrobielle Metabolite, Immunchemie und Immunbiochemie und Biosensoren erhielt Günther Jung zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Unter anderem erhielt er 1989 die Max-Bergmann-Medaille für herausragende wissenschaftliche Leistungen im Bereich der Lantibiotika-Peptidwirkstoffe, ihrer Strukturaufklärung und Biosynthese. Die European Peptide Society ehrte ihn 1992 mit dem Leonidas Zervas-Award als Anerkennung seiner wissenschaftlichen Beiträge in der Peptidchemie, den Akabori Memorial Award 2000 der Japanese Peptide Society folgte 2003 der ESCS-Award der European Society of Combinatorial Sciences.
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=== Bücher === E. Breitmaier, G. Jung: Organische Chemie (8. Auflage). WILEY-VCH, Weinheim 2022, ISBN 978-3-527-35022-3. ePDF 978-3-527-83681-9. G. Jung (Hrsg.): Combinatorial Chemistry. Synthesis, Analysis, Screening. WILEY-VCH, Weinheim 1999, ISBN 3-527-29869-X. G. Jung (Hrsg.): Combinatorial Peptide and Nonpeptide Libraries. WILEY-VCH, Weinheim 1996, ISBN 3-527-29380-9. G. Jung, H.-G.Sahl (Hrsg.): Nisin and Novel Laritibiotics, ESCOM, Leiden 1991, ISBN 90-72199-11-1.
Quellen: de.wikipedia.org
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